Entkopplungsmatte

Entkopplungsmatten werden zwischen Untergrund und Fliesenbelag eingesetzt und verhindern das Übertragen von Bewegungen und Formveränderungen auf die starre Oberfläche. Risse werden damit wirkungsvoll vermieden. Einige Entkopplungsmatten verhindert auch, dass Sickerwasser in Belag und Untergrund eindringt und diesen zerstört. Sie eignen sich daher sehr gut für Außenbereiche wie Balkonen und Terrassen. Aber auch für kritische Untergründe im Innenbereich finden Entkopplungsmatten ihre Anwendung: Sehr häufig werden sie beim Verlegen auf Holzuntergründen, auf Fermacell-Trockenestrichen und bei großformatige Fliesen- und Römerverbände (Mulitformatverlegungen) verwendet. Ebenso geeignet sind sie für leicht rissige Untergründe und alte Böden mit Haftungsproblemen des Klebers, wie z.B. bei Terracotta mit Wachsresten. Außerdem können sie bei jungen Anhydrit-Estrichen eingesetzt werden, wenn diese noch eine Restfeuchte von weniger als 2% aufweisen. So kann der Estrich auch nach dem Verlegen der Fliesen über rückseitig vorhandene Luftkanäle abtrocknen. Der FliesenProfi empfiehlt Entkopplungsmatten von G-Stone und Blanke (PERMAT) zu verwenden.